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Turbodiesel: Ölverlust am Lader oder woher...?!
geschrieben von: Stefan K. (IP bekannt)
Datum: 29.04.19 22:06

Hallo in die Diesel-Expertenrunde,

an meinem Alltags-Turbodiesel (MKB: JR, also ein 2er mit 70PS ohne LLK) habe ich seit ein paar Tagen einen nicht nur minimalen Verlust von Motoröl im Bereich des Turboladers und zwar auf der Ansaugseite.
Dachte erst, es wäre die Ventildeckeldichtung (Gummi), also erneuert, keine Besserung. Nockenwellendichtring ist noch keine 30.000 Langstrecken-km alt. ZKD ist unauffällig, Motor obenherum trocken.
Also mal alles, was an Schläuchen vom Turbo von oben abschraubbar war, abgeschraubt und siehe da: der gegossene Rohrstutzen, auf dem der gewinkelte Schlauch zur Ansaugbrücke (ASB) befestigt ist, ist recht ölig innendrin.
Vom Saugdiesel kenne ich auch ein gewisses Maß an Öldunst im Ansaugkasten, aber wo drückt es beim TD raus? Der Schlauch zur ASB ist noch in gutem Zustand und der Ladedruck liegt bei Vollast bei 0,65 Bar, also annähernd Werkseinstellung (angezeigt durch permanent angeschlossenens, gedämpftes Manometer am A-Brett). Unterhalb des LD-Schlauches ist noch ein weiterer Gummischlauch (Innendurchmesser dürfte 8mm sein), welcher von der Metallleitung vom Ladedruckregelventil kommt, gibt es den evtl. als Ersatzteil einzeln?
Kann sich angesaugter Öldunst bei stehendem Motor im Luftansaugschlauch (hatte ich noch nicht abmontiert, die Schelle sitzt beschi...en) absetzen und dann nach draußen "kriechen"? Der Stutzen am Lader hat ja eine Kante, vor der eine gewisse Menge Öl hängenbleiben kann.
Oder stimmt was mit der KGH-Entlüftung nicht? Das zuviel Öldunst angesaugt wird, welchen der Lader dann verdichtet und irgendwo vor der Ansaugbrücke rausdrückt?
Die Laufleistung von Motor und Lader beträgt 394.000km und beides ist Erstausstattung.
Dabei verbrauchte der Motor bis jetzt kaum einen halben Liter Öl auf 5000km (15W-40), der Ladedruck war und ist i.O. Auch ist der Lader nicht mechanisch laut, es bläut nicht aus dem Auspuff und wenn es mal schwarz raucht beim Gasgeben, dann nicht mehr als ohnehin üblich.

Gibt es irgendwelche meßbaren Werte für den Druck im KGH/ Druckverlusttest in den Zylindern, oder bin ich vielleicht auf einer ganz falschen Fährte? Verbrauch bei normaler, zügiger Fahrweise um 5,7 Liter, Anspringen je nach Tankfüllstand bischen besser oder nicht, aber das schuldet die nicht sichtbar undichte ESP.

Grüße, Stefan.

Re: Turbodiesel: Ölverlust am Lader oder woher...?!
geschrieben von: Christian R (IP bekannt)
Datum: 01.05.19 22:49

Hallo Stefan,

bei der stolzen Laufleistung kann ich mir vor allem 2 Ursachen vorstellen:

1. Kolbenringe verschlissen, so dass Ölnebel durch den Verbrennungsdruck über die KGE Richtung Ansaugseite befördert wird. Hast Du mal die Kompression bzw. Druckverlust gemessen?

Wenn an der runden Dose auf dem Ventildeckel Öl oder Öldunst austritt, spricht das am ehesten für verschlissene Kolbenringe (das Gummi zum Ventildeckel sollte nicht porös oder aufgeweicht sein)

2. Könnte auch die Lagerung des Turboladers verschlissen sein. Da fehlt mir aber die Erfahrung, ob Ölverlust auch schon auftritt, wenn noch kein radiales/axiales Spiel auftritt, oder erst gemeinsam mit spürbarem Spiel. Bei größerem Verschleiß könnte sogar eine leichte Ölspur aus dem Lader Richtung Ansaugschlauch erkennbar sein, die nach dem Putzen wiederkommt.

Um es genauer eingrenzen zu können, müsstest Du wahrscheinlich alle Schläuche von innen reinigen und beobachten, wo dann das meiste Öl herkommt.

Bei verschlissenen Ventilschaftdichtungen denke ich eher an blauen Nebel beim Starten, der sich im Betrieb schnell reduziert.

Gruß
Christian



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