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Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Heliosblauer (IP bekannt)
Datum: 27.08.18 00:00

Guten Abend,

heute hatte ich nach dem Tanken das Problem, dass DX GTI nicht mehr anspringen wollte.

Zweimal Schlüssel nach rechts gedreht, Anlasser macht keinen Mucks, beim dritten Mal drehte sich der Anlasser sofort.
Problem ist bisher nicht aufgetreten, Anlasser dreht sehr kräftig und hat auch ein eigenes Massekabel.

Anlasserschalter im Zündschloss habe ich vor drei Jahren und max 2000 KM gewechselt.

Jetzt werde ich morgen mal messen, ob am Magnetschalter auch stabile 12Volt ankommen.

Frage zum Stromlauf: Geht der Strom direkt vom Anlasserschalter im Zündschloss zum Magnetschalter am Anlasser, oder ist da in der ZV noch ein Relais zwischengeschaltet?

Danke!

Gruß
Markus

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Stefan K. (IP bekannt)
Datum: 27.08.18 17:27

Hallo Markus,

klare Antwort:
rot-schwarzes Kabel direkt vom Zündanlaßschalter zum Magnetschalter ohne zwischengeschaltetes Relais oder Sicherung. Klemmennummer ist 50, sowohl am ZS als auch am Magnetschalter.
Thermozeitschalter und Kaltstartventil werden beim Starten ebenfalls mitversorgt.

Versorgerklemme vor dem ZS ist 30, Kabelfarbe rot. Nicht abgesichert, direkt von der Batterie.

Angaben entnommen aus "J-h-i-m-s", Bd. 100, Stromlaufplan Teil 1 - VW Golf GTI Modell 1983.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

Grüße, Stefan.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Heliosblauer (IP bekannt)
Datum: 27.08.18 22:03

Hallo Stefan,

danke für die prompte Antwort! thumbs upthumbs up

Sodele, heute gemessen, vom Anlassschalter kommen stabile 12 Volt, mehrfach getestet.

Etwas mehr Details zur Situation:

Licht hatte ich angehabt, beim (zweimaligen vergeblichen) Starten kein Einbruch der Lichtleistung oder Birnen im Cockpit

Neue ZE vor zwei Jahren eingebaut

Heute ebenfalls mit eingeschaltetem Licht die Spannung vom Anlassschalter gemessen, immer stabile 12 Volt.

Heute und auch in der Vergangenheit zog der Anlasser sauber mehrfach hintereinander den Motor durch …

Bin jetzt aufgrund des einmaligen Fehlers irritiert …

Tippe auf irgendwo Übergangswiderstand, aber dann sollte es das Problem regelmäßiger auftreten.
Eventuell das Kabel vom Magnetschalter ins Startergehäuse …

Wer hat noch eine Idee?

Danke & Gruß
Markus

Anlasser 1.8L DX GTI funktioniert einmalig nicht ... Diagnose und Fehlersucheum Anlasser
geschrieben von: Heliosblauer (IP bekannt)
Datum: 27.08.18 22:53

Ich habe mal versucht, den Titel klarer zu formulieren ... funktioniert leider nicht



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.08.18 22:54 von Heliosblauer.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: schlepphebel (IP bekannt)
Datum: 27.08.18 23:39

Hört sich ganz nach klemmendem Magnetschalter an. Tritt meist bei warmer Maschine auf und nach gewisser Abkühlungszeit geht er wieder.

3 Jahre ohne diese Problem sind eigentlich ein guter Wert. Du kannst zwar einen "neuen" Anlasser Einbauen, aber nach ein paar Jahren wirst du wieder das Problem haben. Typische Krankheit, genau wie das in dem anderen Beitrag von mir beschriebene "Husten".

Es gibt einfach keine dauerhaft brauchbaren Anlasser mehr, egal ob da Bosch oder Hella draufsteht und egal wo man sie bestellt.

Tschüß
s.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: saxcab (IP bekannt)
Datum: 28.08.18 18:36

Die Masseverbindungen zwischen Block, Batterie, Karosse usw. sind sicher schon alle demontiert und gesäubert, oder?

Gruß
André _____________________________________________
Golf 1, Cabrio EZ 1991 (verkauft)
Jetta 1, EZ 1983 (verkauft)
Scirocco1, EZ1978 (verkauft)

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Heliosblauer (IP bekannt)
Datum: 28.08.18 22:37

Guten Abend,

ich habe ein eigenes Massekabel von der Batterie in Richtung Starter gezogen.

Der Fehler trat einmalig auf, davor und danach dreht der Anlasser kräftig ohne Probleme ...

Danke & Gruß
Markus

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Heliosblauer (IP bekannt)
Datum: 28.08.18 23:05

Ergänzung:
Das serienmäßige Maßekabel von der Batterie an Karosserie und Motorblock muss ich noch erneuern.
Hier sollte 171 971 235 F passen.

Mit dem zusätzlichen Massekabel startet der Golf seit 3 Jahren kräftig ohne Probleme.

Ich werde morgen mal den Anlasser ausbauen und zerlegen und mir im Detail die Anschlüsse ansehen.

Vielleicht ist ja der Magnetschalter auch etwas zäh.

Das Gehäuse kann sowieso etwas Kosmetik vertragen.eye rolling smileyeye rolling smiley

Wie bereits geschrieben, dieses einmalige Auftreten (zwei mal versucht - keine Klick kein Geräusch nichts - dann beim dritten mal wie wenn nichts gewesen wäre), macht mich stutzig.

Danke & Gruß
Markus

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Sebastian Heiss (IP bekannt)
Datum: 29.08.18 11:15

Hallo,

wenn beim Startversuch noch nicht mal ein Klicken zu hören war, gehe ich ganz stark davon aus, daß der Anlasser überhaupt nicht bestromt wurde. Also dürfte der Fehler kaum im Anlasser zu suchen sein.


Gruß Sebastian

_______________________________________________________________
1985-heute Jetta C Diesel (JK) 09/83 alpinweiß (Alltagsfahrzeug - außer bei Salz)
2005-2015 Golf GTI Trophy (JJ) 09/83 heliosblau-met.
1982-1988 Golf GTI (EG) 11/80 schwarz
1976-1982 Golf GLS (FP) 09/76 riadgelb

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: schlepphebel (IP bekannt)
Datum: 29.08.18 19:24

Ich würde sagen, doch! Sofern man den Magnetschalter als Teil des Anlassers betrachtet.

Klemmt dieser, ohne daß irgendein Klicken zu hören ist, kommt meist immer noch Strom dort an. So kenne ich das auch von anderen Autos, z. B. Opel.

Es kann natürlich sein, daß auch ein kontaktschwaches Kontaktteil am Zündschloß zusätzlich seinen Teil dazu beiträgt, was sich durch wiederholte vergebliche Startversuche zusätzlich verschlimmern kann, weil dadurch inwendig Schmorstellen entstehen. Man sollte vorsorglich auch dieses Kontaktteil erneuern. Das geht auch, ohne das ganze Zündschloß auszubauen.

s.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: saxcab (IP bekannt)
Datum: 29.08.18 21:15

Der Anlasser ist es dann nicht, sondern die Führung der Anlasserwelle im Getriebegehäuse. Die Bronzebuchse leiert im Lauf der Jahre aus.

Schon mal danach geschaut?

Lesestoff:
[golfcabriowiki.de]

Gruß
André _____________________________________________
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Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: schlepphebel (IP bekannt)
Datum: 29.08.18 21:30

Diese Buchse kenne ich. Aber was hat sie mit dem Magnetschalter zu tun?

Verstehe ich nicht.

s.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: saxcab (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 03:17

schlepphebel schrieb:
-------------------------------------------------------
> Diese Buchse kenne ich. Aber was hat sie mit dem
> Magnetschalter zu tun?
>
> Verstehe ich nicht.
>
> s.
Die Buchse hat nichts mit dem Magnetschalter zu tun. Der Magnetschalter war Deine Vermutung.
Ich meine die Buchse ist der Grund, nicht der M.-Schalter...

Gruß
André _____________________________________________
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Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: schlepphebel (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 12:08

Das würde also bedeuten, dass sich die Anlasserwelle vollständig in der Buchse verklemmt, so dass der gesamte Anlasser (bzw. auch der Magnetschalter) zur Untätigkeit verdammt wird.

Kann ich mir nur sehr schwer vorstellen!

s.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: joerg (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 17:51

Moin und Hallo,

ich hatte Gestern Abend mit meinem 83er GTI mit DX-Motor nach dem Tanken den selben, einmaligen "Spaß": Zündung An, 1 Starversuch: Kompletter Shutdown mit Ausfall der gesamten LED`s, MFA usw. Motorhaube auf, Kontakte an der Batterie nachgesehen: Alles O.K., mit bangem Gefühl erneut gestartet: Sofort angesprungen!!! Zuhause Batterie an`s Ladegerät (war fast voll, trotzdem 2 Stunden geladen), alle Kontakte, die am Anlasser anliegen, bzw. Kabelage im Motorraum gelöst und mit Kontaktspray behandelt, heute Morgen keine Probleme. (Mein verbauter Anlasser ist vor etwa 5 Jahren als generalüberholter vom Bosch eingebaut worden).
MFA hat sich noch nicht berappelt (muss sicher die Sicherung noch mal ziehen), ansonsten auch heute Abend Alles gut....confused smiley
Schau`n mer mal.....

Gruss von Jörg

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: saxcab (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 20:17

Habt Ihr nun die Buchse jemals gewechselt oder tauscht Ihr immer die Anlasser?

Der Anlasser im 020er Getriebe ist nur 1x im Anlasser selbst gelagert, das zweite Lager sitzt nun mal im Getriebegehäuse. Wenn dieses verschlissen sein sollte (KÖNNTE nach etwa 25 Jahren vorkommen), so verkantet die Anlasserwelle und es tut sich nichts. Das Startverhalten war bei meinen Autos nicht reproduzierbar.
Diese Buchse kostet 1,- bis 3,- € und ist ein Verschleißteil. winking smiley
Vor dem Kauf der Buchse unbedingt den Durchmesser der Anlasserwelle messen, es gibt Unterschiede. Auch ganz vorsichtige Schmierung (im Kupplungsgehäuse ist zu viel eher schädlich!) mit z.B. Graphitpaste kann helfen.

Gruß
André _____________________________________________
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Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Stefan K. (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 20:59

N´Abend allerseits,

es ist schon komisch: scheinbar spinnt zur Zeit jeder zweite Anlasser....

Weil Jörg das mit den "Kontolleuchten komplett dunkel" erwähnt hat, möchte ich auch noch was dazu schreiben.

Bei meinem Sommerwagen, der papyrusgrüne Saugdiesel mit Laufleistung deutlich über der halben Million, hat der vermutlich originale Anlasser nun letzten Freitag auch den Geist aufgegeben. Es war noch der "dicke". Die Symptome waren folgende:
In den vergangenen Jahren sprang der Wagen selbst nach 10 Monaten Stillstand (Saisonpause) innerhalb von 2 Sekunden an. Der Anlasser drehte dabei normal. Mit der Zeit entwickelte der Anlasser das Problem der "Warmstartmüdigkeit". Bedeutet: wenn er für zehn Minuten abgestellt wurde, ging die Bordspannung beim Anlassen in den Keller und er sprang zwar immer noch, aber gerade eben so an, als ob die Batterie leer wäre. Stand er aber mindestens eine Stunde, war es, als wäre nichts gewesen.
Habe den Starter dann mal aufgemacht: Kohlen neigten sich dem Ende zu und klemmten teilweise in ihren Führungen. Alles gangbar gemacht, Windungen durchgemessen, gut gefettet wieder ins Auto verbaut. Wohl wissend, das dieser Anlasser nicht mehr sehr lange leben würde.
Gedauert hat es schließlich doch fast 5 Jahre und ca. 25tsd km, bis es soweit war.
Er klackte zwar noch, aber schaffte es nicht mehr einzurücken. Trotz voller Batterie.
Habe dann einen nagelneuen, aber vermutlich auch schon 8 Jahre rumliegenden Original-Austauschanlasser verbaut, die Buchse im Getriebe aber erst mal nicht mitgewechselt. Wellenende gut gefettet, Kabel angeschlossen. Masseleitungen waren NICHT demontiert. Sind so alt, wie´s Auto.
Startversuch: sprang an wie ein Neuwagen, drehte viel schneller, als es je ein Einser-Anlasser getan hat. Es ist einer, der auch in den 2er paßt.
Schon eigenartig. An den Kabeln lag es hier wohl nicht. Und wir reden immerhin von einer Verdichtung von 23:1 und 30 Bar Kompressionsdruck. Nicht so läppisch, wie bei den Benzinern... :-) .
Bei meinem 81er Formel E DIESEL gab der erste Anlaser bei ca 190.tsd den Geist auf. Dieser zeigte das Verhalten, das der Magnetschalter bei kaltem Motor zwar klackte, aber der eigentliche Startermotor (dieser wird ab einem bestimmten Einrückweg des Ritzels vom Magnetschalter mit einem innenliegenden Kontakt mit dem Pluspol des Akkus verbunden) nicht anlief. Hier war es eine Kombination aus schwergängigem Magnetkern und total verschlissenen Kohlen. Manchmal zog er nach dem zweiten Klacken durch, manchmal dauerte es 15 Mal. Bis es irgendwann nicht mehr ging und ich einen gebrauchten Anlasser vom Schrottplatz einbaute, der heute bei (ebenfalls) über einer halben Million km noch seinen Dienst verrichtet. Und auch hier: kein Massekabeltausch.

Soviel nur zur Anmerkung. Ich tippe auf klemmende Magnetschalterkerne.

Anlasser ausbauen, zerlegen, säubern, dünn einfetten, einbauen, probieren.

Viel Spaß bei der Suche nach den Fehlern, haltet uns auf dem Laufenden.

Stefan.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Stefan K. (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 21:09

Aber:
es gilt generell das, was André zu der Lagerbuchse im Getriebegehäuse gesagt hat:
die sollte eigentlich auch mit gewechselt werden, denn bei einem alten Anlasser kann das Kippeln der Welle durch zu großes Spiel dazu führen, das z.B. schwergehende und weit abgenutzte Kohlen nicht mehr anliegen am Anker und dann tut sich eben nichts.
Aber: eigentlich müßte, wenn es an der Buchse liegt, doch zumindest der Magnetschalter klacken?
Auch wenn der Startermotor nicht anläuft! Die Hebelmechanik vom Magnetschalterkern zum Ritzel dürfte selbst bei total verschlissener Buchse soviel Bewegungsfreiheit lassen, das der Magnetkern zumindest soweit verschoben werden kann, das das "Klacken" zu hören ist?

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Stefan K. (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 21:21

Noch was vergessen:
diese Buchse gibt es auch bei den "kleinen" Motoren. Auch deren Anlasserwelle lagert getriebeseitig in einer Buchse.
Und das von "schlepphebel" angesprochene "Husten" beim Starten - ich vernute mal, das tritt auf, wenn der Motor anspringt und der Anlasser ausrückt. Kann ebenfalls von einem klemmenden Magnetkern kommen.
Die Ausrückfeder, welche das Ritzel bei losgelassenem Zündschlüssel aus der Schwungscheibe zieht, schafft das nicht schnell genug, der Ritzelfreilauf dreht kurz leer durch und "kratzt".
Hier hilft ebenfalls alles gangbar machen. Den Freilauf kann man nicht zerlegen, aber bei ausgebautem Starter stellt man ihn hochkant auf den Tisch und läßt solange Kriechöl (Caramba Super! Alles andere: naja....) stirnseitig in den Freilauf reinlaufen, bis es unten rauskommt. Dann flach hinlegen und abtropfen lassen. Einbauen: es sollte kein "Husten", "Kratzen" oder dergleichen mehr hörbar sein, zumindest für eine Weile.

So das war´s, mehr habe ich zum Thema Anlasser nicht beizutragen :-)

Stefan.

Re: Frage zum Stromlauf Anlasserschalter (Zündschloss) zum Anlasser
geschrieben von: Heliosblauer (IP bekannt)
Datum: 30.08.18 22:13

Guten Abend,

da habe ich ja eine Lawine losgetreten smiling smiley, aber ich leide wohl nicht allein winking smiley.

Danke für die regen Beiträge!

Kurzer Zwischenstand:
Anlasser ist draußen, ist eine Sache von wenigen Minuten.

Meiner sieht optisch ziemlich unschön aus, ich habe deshalb einen neuen von BOSCH bestellt (muss auch in ein paar Tagen zum TÜV und da sollte alles laufen winking smiley)
Ist wohl einer der bei 1er und 2er passt.

Ich werde meinen alten aber danach zerlegen und vom Innenleben berichten.
Was mir schon eingebaut aufgefallen ist, ist das stark korrodierte Kabel zwischen Magnetschalter und Startergehäuse (Zuleitung PLUS).
Das scheint mal ein blankes Kabel gewesen zu sein.

Hier noch ein paar Teilenummern und interessanter Link:

Anlasser DX 055911023D 055911023DX
Buchse Anlasser 113 301 155 11.06x13.63x14
Anschlagpuffer 171 199 339

Ersatzteile Kohlen etc. [www.technikline.com]

Frage:
Was wird zur Schmierung der Buchse empfohlen?
NMW soll doch Stahl in Kupfer nur trocken montiert werden und der Kupferabrieb der Buchse ist dann die Schmierung?

Gruß
Markus

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