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Zlinderkopfdichtung etc.
geschrieben von: jemmerich (IP bekannt)
Datum: 27.09.17 11:21

Moin,
ich halte es für geboten, bei meinem Golf 1, 3/80, 1.1, 50 PS, 85.000 KM, die Zylinderkopfdichtung wechseln zu lassen. Der Tippgeber hat mir noch eine Dichtmasse genannt, habe leider die Bezeichnung vergessen. Soll ich auch die Schrauben erneuern? Was ist mit den Stößeln, wenn man schon dabei ist? Neue Ventildeckeldichtung ist wohl selbstverständlich. Bekomme ich die Sachen in ordentlicher Qualität im Teilehandel?

Gruß Johannes

Re: Zlinderkopfdichtung etc.
geschrieben von: vondi (IP bekannt)
Datum: 27.09.17 16:42

Ist denn Not am Mann? Hat der Golf an der Stelle Undichtigkeit außen? Wasser im Öl oder Öl im Wasser?
Zylinderkopfschrauben sind Dehnschrauben,da nimmt man immer neue. Ventildeckeldichtung weiß man auch nie wie alt die ist, also auch neu machen. Ich würde immer zuallererst mal bei VW und VW Classic Parts nach den Sachen anfragen.

Gruß, Frank.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.17 16:46 von vondi.

Re: Zlinderkopfdichtung etc.
geschrieben von: jemmerich (IP bekannt)
Datum: 27.09.17 17:38

Dank für die schnelle Antwort.
Am Sonntag habe ich den Hinweis bekommen, dass eine Ölspur möglicherweise auf eine Undichtigkeit hinweist. Der nächste Kollege meinte dann, "die Dinger schwitzen immer leicht an dieser Stelle". Wasser/Öl ist bisher noch nicht entsprechend aufgetreten. Die Wassertemperaturanzeige steigt bei entsprechender Fahrweise schon mal bis kurz vor Skalenende um dann wieder mittig zum Stehen zu kommen.

Gruß Johannes

Re: Zlinderkopfdichtung etc.
geschrieben von: Christian R (IP bekannt)
Datum: 27.09.17 19:49

Hallo Johannes,

ich würde erstmal den Motor gründlich sauber machen und sehen, woher das Öl kommt. Häufig ist es der Dichtring an der Nockenwelle, am Verteiler oder die Ventildeckeldichtung, wel deren Schrauben zu stark angezogen wurden. Das erkennt man nach Demontage. Die Unterseite der Schraubflächen muss völlig plan sein und nicht verzogen durch starkes Anziehen.Ebenso müssen die Blechleisten am Ventildeckel völlig plan sein.Wenn zuletzt Benzinpumpe und Öldruckschalter dicht sind, kann man sich um die Kopfdichtung kümmern. Kopfdichtung war eher ein Problem vor 1977 mit den schmaleren Schrauben M10 statt M11.

An Teilen wär für mich erste Wahl ein Kopfdichtungssatz mit allen Kleinteilen wie Ventilschaftdichtungen sowie ein Satz neue Kopfschrauben etwa von Götze oder Elring.Ideal wär natürlich, wenn der werkstattmann auch Ventilsitze und -führungen prüfen oder ggf. tauschen kann

Die Dichtung zwischen Ansaugbrücke und Kopf mit Abgasrückführung und manche andere Dichtungen sind nur noch schwer zu bekommen. Deshalb würde ich den Motor erst zerlegen, wenn die neuen Dichtungen bereit liegen.

Zusätzlich, wenn nicht gerade neu gemacht: Zahnriemen und Wasserpumpe, so gut kommt man da sonst nicht dran, wenn der Kopf schon ab ist.

Gruß
Christian

Re: Zlinderkopfdichtung etc.
geschrieben von: jemmerich (IP bekannt)
Datum: 27.09.17 22:04

Hallo Christian,

besten Dank für deine Ausführungen. Das ist für einen Schrauber-Laien wie mich genau die richtige Handreichung um Schritt für Schritt zum Erfolg zu kommen. Sicher werde ich mir dazu professionelle Unterstützung holen.

Gruß Johannes

Re: Zlinderkopfdichtung etc.
geschrieben von: Christian R (IP bekannt)
Datum: 29.09.17 06:52

Hallo Johannes,

in Deiner Frage erwähnst Du eine Dichtmasse. Beim Erneuern der Kopfdichtung wird keine verwerndet, Zusammenbau immer "trocken". Auch die Anbauteile wie Thermostatgehäuse und Verteiler haben nur Papierdichtung und O-Ring.

Bei Fahrzeugen um 1979/80 verschleißen gern mal die Nockenwellen. Neuen Original-Ersatz könnte ich evtl. noch beschaffen. Die Schlepphebel gibt es nicht mehr, man müsste genau ansehen, wie verschlissen sie sind und bei Bedarf gute gebrauchte verwenden. Es gibt 3 verschiedene Varianten, die wegen unterschiedlicher Härte des Materials nicht beliebig tauschbar sind. Dazu müsste ich einen Werkstattleitfaden raussuchen.

Generelles Problem bei diesen Motoren ist, dass die Nockenwelle ohne Kugellager oder Lagerschalen direkt im Material des Zylinderkopfes läuft. Auch hier sollte der Verschleiß überprüft werden. Vom Verschleiß hängt dann auch der Öldruck ab.

Das Ölrohr unterm Ventildeckel sollte vorsichtig gereinigt werden. Die Bohrungen dürfen dabei nicht mit einem harten Gegenstand vergrößert oder verformt werden und die Kunststoffwinkel zur Montage im Kopf brechen gern ab.Auch dafür ist Ersatz schwer zu bekommen.

Wenn Du weitere Fragen hast, einfach melden.

Gruß
Christian



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